|
Diese Ausstellung ist eine Hommage an den im Jänner
2007 verstorbenen Künstler Adolf Frohner.
Es wird ein umfangreicher Einblick in das eher weniger bekannte
grafische Schaffen dieses Künstlers gegeben, dessen bildnerischem
Denken die Radierung als ein Reduktions- und Abstraktionsprozess
auf der Fläche und im Schwarz-Weiß sehr entgegengekommen
ist.
Typische Gestaltungsmittel seiner Radierungen waren Kaltnadel,
geätzter Strich in stufenweiser Abfolge von zart bis
kräftig, Tonwert gebende Aquatinta und eine reiche Strukturen
schaffende Aussprengtechnik, mit denen er Akzente setzte.
In oft wochenlanger Arbeit mit Korrekturen, neuen Überlegungen
und Überarbeitungen erlangten sie ihren spezifischen
Charakter.
Die teilweise über Miniauflagen nicht hinausgehenden
Arbeiten zeigen seine Experimentierfreudigkeit und dokumentieren
seine unverwechselbare persönliche Handschrift.
Die Ausstellung zeigt Radierungen aus den Jahren 1959 bis
1974, die der NöART aus der Sammlung der Peter Infeld
Privatstiftung zur Verfügung gestellt wurden.
Kurator Prof. Gerhard Kisser
|
|
Versuch eines Selbstportraits,
1973,
WV227, 1 von wenigen Probedrucken, keine Auflage |
Karo As, 1964/65,
WV44, 1 von wenigen Probedrucken, keine Auflage |

|